IS-Propaganda: John Cantlie als Reporter in Mosul

IS-Propaganda: John Cantlie als Reporter in Mosul

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Der Islamische Staat (IS) hat ein neues Propaganda-Video mit der britischen Geisel John Cantlie veröffentlicht, hierin stellt er die Stadt Mosul vor und zeigt auch, wie ‚fortschrittlich‘ der Islamische Staat eigentlich sei. Der Islamische Staat versucht seit geraumer Zeit Familien ins Land zu locken.

Am Anfang spricht John Cantlie in die Kamera mit Fakten über Mosul, hin und wieder wird in der Vogelperspektive auf die Stadt gezeigt. Anschließend fährt John Cantlie mit dem Auto durch Mosul, hierbei wird er von hinten gefilmt, sodass der Straßenverkehr im Video ersichtlich ist – Der Zuschauer soll denken, dass das Leben in Mosul unter der Führung des Islamischen Staates genauso abläuft wie in deren Heimat. Nun trifft man John Cantlie an einem Marktplatz hier und da sind Klamottenläden zu sehen, aber auch Imbisse. Passanten sind ständig zu sehen, wahrscheinlich auch so gewollt.

Um weiter die ‚Fortschrittlichkeit‘ zu zeigen, besucht er nun eine Klinik mit Kindern welche Angst haben aufgrund der ständig explodierenden Bomben, sagt Cantlie. Nachdem er noch in die Kamera appelliert hatte, geht es auch weiter zur inneren Sicherheit. Er sagt hierin, dass der Islamische Staat ’selbstverständlich‘ auch Polizei hat welche für Recht und Ordnung sorgen. Das erzählt er, während hinter ihm eine Flagge des IS zu sehen ist und zu seiner linken ein Polizeiauto. Am Ende ist John Cantlie auf einem Polizeimotorrad zu sehen. Das von John Cantlie gesagte ist vorgegeben vom Islamischen Staat, aus diesem Grund geben wir hier keinerlei Dialoge bekannt.

Das Video wird aus Respekt gegenüber John Cantlie und seiner Familie hier nicht eingebunden.

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