BlackBerry PRIV: Wenn der Preis zum Genickbruch wird

BlackBerry PRIV: Wenn der Preis zum Genickbruch wird

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BlackBerry Priv Android Smartphone
BlackBerry Priv Android Smartphone

BlackBerry war bis zum Apple iPhone die Nummer Eins, gerade im Business-Bereich waren BlackBerry gang und gebe. Mittlerweile ist das Unternehmen bedeutungslos geworden, selbst Geschäftsleute wechseln nun zum iPhone oder zur Samsung Galaxy-Reihe – scharenweise. Das Betriebssystem „BlackBerry OS“ hat einen Marktanteil von nicht einmal einen Prozent. Jetzt steigt BlackBerry zumindest bei einem Smartphone auf Android OS um, allerdings gibt es hier einige Defizite. 

Nichts gegen BlackBerry, ich war Fan des Unternehmens. Die BlackBerry-Smartphones habe ich schon immer irgendwie bewundert, vom Design her haben die mir stets gefallen, vielleicht auch gerade wegen der Tastatur. Ich weiß noch, als die Leute aus höheren Klassen von einem Storm geschwärmt haben – diese Zeiten sind vorbei. Jetzt läuft jeder entweder mit einem Apple iPhone herum oder mit einem Samsung Galaxy, andere Smartphones sieht man kaum – bis auf vereinzelte Microsoft Lumias. Wann habt ihr ein BlackBerry-Smartphone zuletzt auf der Straße gesehen? Tja.

BlackBerry Priv Android Smartphone
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Mit einem BlackBerry Priv hätte sich das ändern können, allerdings hat das Unternehmen einen folgenschweren Fehler begangen: Der Preis ist zu hoch. Die Kanadier verlangen 799 Euro für das Smartphone mit Plastik-Tastatur. Im Ernst: Die BlackBerry Priv Spezifikationen sehen wirklich nicht schlecht aus. 5,4 Zoll Dual-Curved Display mit 540 PPI und einer Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln (16:9 Seitenverhältnis). Hinzu gibt es eine Schneider-Kreuznach zertifizierte Kamera mit 18 Megapixeln, DTEK Warnsystem von BlackBerry um Daten und Privatsphäre zu schützen, 3410 mAh Akku mit einer Laufzeit von bis zu 22,5 Stunden Laufzeit bei gemischter Nutzung. Obendrein gibt es 32 GB internen Speicher, 3GB Arbeitsspeicher und Android 5.1.

BlackBerry Priv Android Smartphone
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Keine Frage – die Spezifikationen sind ordentlich. Ich kenne auch durchaus Leute, die sich das Smartphone kaufen würden – aber nicht für 799 Euro. Die Preisstrategie zeugt nur von Arroganz und Egoismus. BlackBerry meint wohl wirklich, dass sie noch ganz oben mitspielen. Es traut sich bis auf Apple und Samsung kein Hersteller ein Gerät anzubieten mit einem solchen Preis und dies zurecht, denn es würde sonst keiner kaufen. Das wird auch BlackBerry noch spüren. Es wäre aber alles so einfach gewesen – ein Preis von höchstens 550 Euro halte ich für angebracht, für diesen Preis würden es Leute kaufen. Wenn der Preis zum Genickbruch wird.

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Was sagt ihr dazu? Für welchen Preis würdet ihr euch das PRIV-Smartphone zulegen?

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