Kommentar: Todesschuss am Neptunbrunnen in Berlin

Kommentar: Todesschuss am Neptunbrunnen in Berlin

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Auch wir wollen nun ein Kommentar bezüglich dem Polizeieinsatz in Berlin-Mitte vom 28. Juni 2013 verfassen. Am Neptunbrunnen (nahe dem Fernsehturm) kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Geistig verwirrten Mann und der Polizei. 

Als am Freitag hatte sich ein 31-jähriger Mann am Neptunbrunnen selbst verletzt. Mit einer 20cm-Klinge und völlig entblößt verletzte er sich derartig schwer, dass er Blutüberströmt war. Auch am Hals schnitt der Mann mit seinem Messer herum. Als Polizist hat man die Aufgabe, auch Selbstverletzungen zu unterbinden. Dies versuchte ein Polizist, indem er in den Brunnen stieg. Zwei- bis drei Minuten redeten die Beamten auf den Geistig Verwirrten Mann ein. Dann lief der Mann auf den Polizisten zu – mit seiner 20cm-Klinge. Ein Grund für die Polizei zu schießen. War das aber okay? hätte man es nicht anders lösen können? so werden Stimmen im Internet laut. Gar von einem Taser ist die Rede. Die Polizeigewerkschaft nimmt den Kollegen in Schutz, der Schuss ist durchaus noch okay gewesen. Der Beamte hätte sonst sein Leben aufs Spiel gesetzt.

Auch wir finden, der Einsatz einer Schusswaffe war durchaus „okay“. Denn es gab keine anderen Möglichkeiten. Einen Taser in dieser Situation einzusetzen, wäre dumm. Wasser und Elektrizität verträgt sich nicht, dass sollte man eigentlich wissen. Einige jeden Falls nicht oder bedenken dies nicht. Denn dies würde nicht nur den Mann töten, sondern auch den Polizisten. Auch ein Pfefferspray wäre nicht okay gewesen, wäre der Mann durch das Pfefferspray hingefallen – dies eventuell sogar noch auf die Klinge, wäre es auch für den Mann vorbei gewesen. Auch die Tatsache, dass man ihm ins Bein schiessen könnte, ist Quatsch. Man kann niemanden einfach so ins Bein schießen um die Situation zu lösen. Die Polizei hat versucht, was sie konnte. Einreden und zwar persönlich – aus diesem Grund ist der Polizist auch in den Brunnen gestiegen. Wir halten den Polizeieinsatz am Neptunbrunnen also für absolut gerechtfertigt. Natürlich hätte der Polizist etwas höher Zielen sollen, aber wie den? der Mann lief auf dem Polizisten zu, es wären Sekunden gewesen – dann wäre es auch für den Polizisten zu spät gewesen. Ebenso hätte der Polizist ihm ins Bein schiessen können, aber wie? die Zeit fehlte. Würde der Mann durch den Schuss auch noch hinfallen, würde die Klinge eventuell auch noch den Polizisten treffen, oder eben auch den Mann.

Man hat also alles versucht, was man als Polizist machen konnte. Ebenso ist zu bedenken, der Polizist hat auch eine Familie und wohl auch einen Beruf, welchen er weiterhin ausführen möchte. Dies ist auch zu bedenken.

1 Kommentar

  1. Das war doch kein Polizeieinsatz. Sondern eine Laiengruppe von schlecht ausgebildeten Beamten . Das erste was ich dachte, werd bloss nicht krank in unseresm Land. Armer Kerl! mein Beileid allen Angehörigen.

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