HP in Bestechungsfälle verwickelt

HP in Bestechungsfälle verwickelt

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Die Staatsanwaltschaft Sachsen hat Ende August eine Anklage gegen drei Mitarbeiter der Firma Hewlett-Packard (HP) erhoben. Es handelt sich um „zwei ehemalige und einen noch angestellten Manager“ des Computerhersteller. Diesen wirft man neben Bestechung auch Veruntreuung und ebenso Beihilfe zur Steuerflucht. Die Staatsanwaltschaft lies nun den Konzern offiziell ins Verfahren mit aufnehmen.

Bei dem Verfahren in Deutschland geht es um eine vor rund zehn Jahren Schmiergeldzahlung, mithilfe derer der Konzern HP einen Auftrag über 35 Millionen Euro von der russischen Staatsanwaltschaft erhalten haben soll. Das Geld soll über Konten und Briefkastenfirmen in Neuseeland und den USA an die Empfänger in Russland gegangen sein. Eine Sprecherin von HP: HP sei jedoch nur „als Randbeteiligter im Verfahren genannt“.

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