Microsoft geht in Berufung

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Gestern urteilte das Gericht in New York, dass Microsoft Daten herausgeben muss, welche für strafrechtliche Untersuchungen entscheidend sind. Die Daten liegen auf einem Server außerhalb der USA – Vor Gericht ging es um die Server in Irland.

Dieses Verhalten ist von Microsoft nicht neu, bereits im Dezember weigerte sich Microsoft Daten an die amerikanische Regierung rauszugeben, da „diese nicht das Recht haben, auf diese Informationen ohne das Wissen des Nutzers oder der Regierung im anderen Land, zuzugreifen“. Den Ansichten Microsoft zufolge, greift die Bereitstellung von Kommunikationsdaten durch den ECPA nicht in anderen Ländern außerhalb der USA.

“The only issue that was certain this morning was that the District Court’s decision would not represent the final step in this process. We will appeal promptly and continue to advocate that people’s email deserves strong privacy protection in the U.S. and around the world.”

Microsoft steht hier übrigens nicht alleine da, Firmen wie Cisco, Apple und der EEF sind auch dabei und unterstützen die Aktion.

Quelle: Microsoft Statement (Microsoft Blog)

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