US-Justiz: iPhone-Verschlüsselung setzt Leben der Kinder aufs Spiel?

US-Justiz: iPhone-Verschlüsselung setzt Leben der Kinder aufs Spiel?

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Durch Edward Snowdens Enthüllungen bezüglich des US-Geheimdienstes NSA ist Verschlüsselung in aller Munde, somit wollen die Nutzer ihre Privatsphäre garantieren. Der US-Justiz gefällt das überhaupt nicht. 

Apple setzt mit iOS 8 auf eine komplette Verschlüsselung des Systems, zuvor mit Einführung von iMessage im Jahr 2011 legte man bereits auf eine extreme Verschlüsselung. Andere Betriebssysteme wie Android 5.0 Lollipop haben nachgezogen, bei Messenger ist das selbe der Fall, ein gutes Beispiel ist hierfür WhatsApp. Hinzu kommt auch noch, dass Apple und auch Microsoft sind nicht kooperativ zeigen mit Behörden, das freut natürlich die Nutzer.

Jetzt aber scheint es den US-Behörden zu reichen und schwingt nun härtere Töne. In einem Meeting mit Apple hat ein Offizieller des Justizministeriums Apple vorgeworfen, dass Apple mitverantwortlich ist, wenn in Zukunft Kinder ums Leben kommen.

Es erinnert mich persönlich an die Vorratsdatenspeicherungs-Debatte bei uns in Deutschland, auch hier wird gerne das Argument mit den Kindern genommen. Im ersten Gedanke vielleicht Plausibel, jedoch Logisch völlig absurd. Zudem müsste man als Bürger sich auf weitere Überwachungsmittel gefasst machen. Was ist das nächste? Einen persönlichen Beobachter für alle Bürger im Lande?

Quelle: Wall Street Journal, 9to5Mac

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