Samsung Galaxy S6

Am Samsung Galaxy S6 (S6 Edge) gibt es kaum etwas auszusetzen – Klares und scharfes Display inklusive einem Metall-Gehäuse und einer brillanten Kamera. Dennoch trat nun das ein, was schon länger befürchtet worden ist: Der Absatz der Samsung-Smartphones bricht weiter ein.

Galaxy S6: Kaum Interesse am Smartphone

Bislang konnte Samsung 10 Millionen Geräte ausliefern, das sind eine Million weniger als beim Vorgänger Galaxy S5 im selben Zeitraum. Das hat allerdings kaum etwas auszusagen, denn wichtig sind die tatsächlichen Verkäufe und diese dürften deutlich unter dem Wert liegen. Laut Analysten der Investmentbank Oppenheimer gefällt den potenziellen Kunden nicht das, was eigentlich Positiv zu bewerten ist: Gute innere Werte und Metall-Gehäuse.

Man geht davon aus, dass die Leute das neue Smartphone aufgrund der Software meiden. Samsung hat sich zu stark auf die Hardware konzentriert und dabei die Software übersehen, hierbei gibt es keine Besonderheiten gegenüber der Konkurrenz. Samsung wird sich allerdings auch selber ins eigene Fleisch geschnitten haben, denn bei den Vorgängern wurde beworben, dass sich der Akku wechseln lässt und dass eine microSD-Karte eingebaut werden kann. Dies ist hier nicht der Fall, ebenso fehlt die IP 67-Zertifizierung (Wasser- und Staubschutz) bei den neuen Smartphone-Geräten, beim Vorgänger war diese noch vorhanden.

 

Samsung hat kaum Erfolg in China

Samsung setzt insbesondere der Misserfolg in China zu, hier konnte die Konkurrenz weiter zusetzen. Bei Samsung hingegen fallen die Absätze, obwohl Samsung bis vor kurzem noch die Nummer 1 in China war. Anfang 2015 setzte man nur noch halb so viele Handys wie im Jahr zuvor ab. Apple hingegen setzte um 60 Prozent zu.

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