Der Film “The End of Meat – eine Welt ohne Fleisch” ist ein Dokumentarfilm von Marc Pierschel, der am 14. September 2017 in deutschen Kinos startet. Regisseur Pierschel zeigt in sehr beeindruckender Weise eine Vision, ja eine Welt, die von herausragender Humanität geprägt sein könnte, wenn Tiere künftig nicht mehr für den immensen Fleischkonsum ausgebeutet werden würden. Der Film greift viele Themen auf, die das Schicksal der existenten Nutztiere ebenso beleuchtet wie chemische Fleischalternativen aus dem Labor. Es ist ein Film, der hoffen lässt auf eine bessere Welt für die Tiere, die Gesundheit der Menschen und unseren wundervollen Planeten Erde.

Gründe, die für den Veganismus sprechen

Die steigende Anzahl der sich vegan ernährenden Menschen basiert auf ethischen Werten, auf einem der stärksten Gefühle, dem Mitgefühl, und auf gesundheitlichen Aspekten. Der Film handelt von Menschen und Tieren, ihrem Miteinander und ihren Emotionen. Er zeigt in ebenso eindrucksvoller Weise, wie Tiere ihre Ängste, ihre Hoffnungslosigkeit und ihr Leid ausdrücken. Der Blick in die tieftraurigen Augen sich in Tiertransportern befindlicher Schlachttiere lässt die absolute Verzweiflung und Panik in ihnen deutlich erkennen.

Pierschel greift viele Fragen auf

Er spricht mit Menschen aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten. Zu ihnen zählen Pioniere der veganen Revolution in Deutschland und Fleischproduzenten, die vegetarische und vegane Produkte in ihr Herstellungssortiment aufgenommen haben. Zu Wort kommen gleichermaßen Tierschutzaktivisten, Wissenschaftler und Philosophen. Pierschel beschäftigt sich in seinem Film aber auch mit der Frage, was mit den unzähligen Nutztieren dieser Welt passieren würde, wenn sich die Menschheit plötzlich komplett vegan ernähren würde. Ferner zeigt er zwei Kanadier, die mit ihrem Hausschwein friedlich zusammenleben. Ein Besuch auf einem bayerischen Gnadenhof wird ebenso präsentiert wie eine indische Stadt, in der alle Bewohner vegetarisch leben. Deutlich zeigt Pierschel ferner, dass Ausbeutung und Unterdrückung von Tieren auch mit der von Menschen einhergehen. Schließlich steht das Preisdumping tierischer Produkte in unmittelbarem Zusammenhang mit dem immensen Leistungsdruck schlecht bezahlter Akkordarbeiter und somit menschlicher Ausbeutung in Schlachthöfen und bei Tiertransporten weltweit.

Dieser Film wird viele Menschen sentimental bewegen. Er ist ein Schritt in eine verheißungsvolle Richtung, denn längst warnen Wissenschaftler weltweit vor der Überproduktion an Fleisch und ihren ökologischen Klimafolgen, der massiven Überdüngung der Felder und der katastrophalen Abholzung der Regenwälder, die Futteranbauflächen weichen müssen. Daher wird die Herstellung künstlichen Fleisches in Laboratorien ebenso dokumentiert wie bewegende Begegnungen zwischen Mensch und Tier.

Ob dieser Film eine Vision bleibt oder eines Tages Wirklichkeit werden kann, hängt allein vom Konsumverhalten der Menschheit ab. Von ihrer ethischen Einstellung, ihren Gewohnheiten und ihrem Mitgefühl für die Abermillionen Nutztiere, die jeden Tag unter schlimmsten Bedingungen gehalten werden. Vegane Alternativen gibt es bereits in großer Auswahl, so dass eine Welt ohne Fleisch nur geschaffen werden kann, wenn das Leid der Tiere in die Herzen ihrer Konsumenten Einzug hält. Mehr Informationen zum Film gibt es auf der offiziellen Facebookseite.

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