Cloud Mining Farm in Island (Bild: Marco Krohn)
Cloud Mining Farm in Island (Bild: Marco Krohn / CC BY-SA 4.0)

Aufgrund des Hypes rund um Kryptowährungen tauchen fast täglich neue Cloud Mining Dienste auf. Dem Kunden wird es so ermöglicht, zum Beispiel den Bitcoin ohne technische Kenntnisse und ohne teure Investments in Hardware aus der Cloud heraus Geld zu verdienen. Was ist an den Cloudmining Diensten dran?

Was ist Cloudmining?

Als Kunde kann man aus einem Rechenzentrum die bereits vorhandene Rechenkapazitäten “mieten”, diese werden benötigt um digitale Währungen (Kryptowährungen) zu minen.

Normalerweise wird für das Mining von Kryptowährungen teure Hardware und viel Strom benötigt, das ist ein Grund, warum das Mining in Deutschland kaum lukrativ ist.

Wie kann ich Geld mit Cloudmining verdienen?

Um unterm Strich mit einem Plus herauszugehen sind viele Faktoren entscheidend, denn man spekuliert als Kunde indirekt auf mehrere Einflüsse – darunter natürlich auch auf den Kurs der einzelnen Währung.

Erstmal läuft es so ab, dass man für eine bestimmte Laufzeit Mining-Kapazitäten kauft, oftmals wird einmalig ein Betrag fällig, andere Dienste erlauben auch die monatliche Zahlung. Man muss stets abwägen, ob das Mining in der jeweiligen Währung überhaupt Sinn macht.

Wie erkenne ich einen seriösen Cloudmining-Anbieter?

Wo es Geld gibt, gibt es auch schwarze Schafe. Ganz wichtig ist die Tatsache ob der Anbieter auch nachweisen kann, dass es diese Mining-Farm wirklich gibt. Wenn sich ein Anbieter weigert, Fotos zu veröffentlichen, worauf dieser klar zuzuordnen ist, dann handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Scam (= Betrug). Dahinter verbirgt sich oftmals ein Schneeballsystem, welches jeden Moment abgeschaltet werden könnte.

Zusätzlich sollte man auf die Floskeln achten, die auf der Homepage angepriesen werden. Wenn ein Anbieter mit “finanziellen Freiheiten” und “Selbstverwirklichung” wirbt, dann sollte man skeptisch werden. Achte immer mit gesundem Menschenverstand, ob dieses Angebot wirklich realistisch ist.

 

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Versteckte Betriebskosten (z.B. Strom)

Neben der einmaligen Zahlung für die Vertragslaufzeit verlangen einige Cloudmining-Anbieter zudem die Übernahme von laufenden Gebühren wie zum Beispiel Strom. Jedoch wird meistens nur der Gewinn abgezogen, sodass ihr selbst nicht nochmal draufzahlt. In Krisenzeiten schalten die Cloudmining-Anbieter zudem oftmals die Maschinen ab, bis sich die Lage beruhigt hat.

Ebenso sollte die Transaktionsgebühr der jeweiligen Kryptowährung berücksichtigt werden. Diese Gebühren sind zum Beispiel beim Bitcoin aktuell ziemlich hoch. Woanders – wie zum Beispiel – bei Ethereum sind sie vergleichsweise niedrig.

Lohnt sich Cloudmining in Deutschland?

Wer unbedingt Minen möchte, sollte in Deutschland eher auf Cloudmining-Anbieter zurückgreifen. Wer aber lediglich Kryptowährungen halten möchte, sollte sich eher diese bei Handelsplattformen kaufen.

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Hinweis: Sämtliche Informationen beruhen auf der subjektiven Einschätzung des Autors und sind keinesfalls als Anlage-/Investitionsberatung zu verstehen. Derartige Investments sind immer risikobehaftet und können bis zum Totalverlust führen.

Bild: Marco Krohn / Wikipedia / CC BY-SA 4.0

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