Coinbase muss Daten von 13.000 Nutzern an US-Steuerbehörde übergeben

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Der US-amerikanische Online-Handelsplatz Coinbase hat am vergangenen Freitag 13.000 Nutzer per E-Mail gewarnt, dass deren Daten an den Internal Revenue Service (IRS) bevorsteht. Seit 2016 wehrt sich Coinbase ohne Erfolg gegen die Preisgabe von Nutzerdaten.

Die Steuerbehörden in den USA haben Kryptowährungen im Visier. Vielen Anlegern wird vorgeworfen, ihre erzielten Gewinne gar nicht oder nur lückenhaft zu versteuern. Coinbase hat auf der Plattform auch daran erinnert, die Steuern zu bezahlen. Von 5,9 Millionen Nutzern haben nur 900 Personen das elektronische Formular für ihre Einkünfte zwischen 2013 und 2015 verwendet. Der Rest hat offenbar komplett darauf verzichtet.

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Mitteilen muss Coinbase der Steuerbehörden sowohl die getätigten Transaktionen, die Bestände und die persönlichen Daten wie Name und Anschrift. Laut Urteil sind alle US-Bürger involviert, die Kryptowährungen im Wert von mindestens 20.000 US-Dollar an- oder verkauft haben.

Coinbase, der größte und weltweit populärste Handelsplatz, informierte unzählige seiner US-amerikanischen Nutzer darüber, dass die Weitergabe ihrer Daten an den Internal Revenue Service (IRS) unmittelbar bevorsteht. Der Steuerbehörde werden sowohl die getätigten Transaktionen, die Bestände als auch die persönlichen Daten wie Name und Anschrift übermittelt. Die Weitergabe betrifft nun laut Urteil alle US-Bürger, die bei Coinbase auf einen Schlag Digitalwährungen im Wert von mindestens 20.000 US-Dollar an- oder verkauft haben.

IRS verklagte bereits Coinbase

Im November 2017 hat die Bundessteuerbehörde IRS eine weitere Klage gegen die Betreiber von Coinbase eingereicht, weil die Plattform nicht so kommunikativ war und Kunden die dort zwischen Dezember 2013 und Dezember 2015 Bitcoins gekauft oder verkauft haben.

Coinbase rechtfertigte die Firmenpolitik damit, dass die Wahrung der Privatsphäre ihren Anlegern gegenüber äußerst wichtig sei. Die Auseinandersetzung zwischen beiden Parteien läuft bereits seit Ende 2016 – anfangs ging es um die Offenlegung von mindestens 500.000 Account-Daten.

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