So werden Artikelplätze eures Blogs überteuert verkauft – gegen euren Willen

Social Media

Jeder der einen Blog führt wird eines Tages E-Mails von Marketing-Agenturen erhalten, dass sie für einen Kunden einen Artikelplatz kaufen möchten. Blöd nur, dass es diesen Kunden gar nicht gibt! Im Blog-Marketing gibt es eine sehr dreiste Masche womit die Betreiber mehrere tausend Euro pro Tag verdienen. Du glaubst nicht daran? Ich zeige dir, wie diese Masche funktioniert und wie du dich schützen kannst.

“Wir haben einen Kunden, der …”

Jede E-Mails einer solchen Agentur fängt mir einer solchen E-Mail an. Man hätte bereits einen Kunden parat und man würde gerne unbedingt einen Artikelplatz schalten wollen und man würde sogar einen hochwertigen Artikel mit über 500 Wörtern liefern.

Hier haben wir direkt zwei Maschen: Es gibt keinen Kunden, dies wird nur gesagt um die wahre Absicht zu verbergen. Zusätzlich profitiert dein Blog nicht von einem “hochwertigen Artikel”, denn die Texte stammen meistens von Personen, die sich mit der Materie gar nicht auseinandergesetzt haben. Der Artikel ist in 90% der Fälle zusammengetragener Müll. Ein Müllhaufen in Text!

Casino, Casino, Casino

Casinos haben es schwer eine Display Ad zu platzieren, denn viele Webmaster haben solches zum Beispiel bei Google AdSense ausgeschalten. Generell sind solche Themen wie Casino, Erotik oder schwarze Magie, Religion und Sexualität sehr empfindliche Themen. So eine Werbung möchte man natürlich nicht auf der eigenen Webseite.

Durch eine Artikelplatzierung versuchen die Marketer einen Kompromiss zu finden. “Hey, du postest diesen Artikel mit dem versteckten Link – dafür kriegst du eine erhöhte Vergütung! 100 Euro – Zahlung am nächsten Tag”.

In dem Artikel geht es dann zum Beispiel um ein neues Smartphone (im Falle eines Technik Blogs), ganz versteckte geht man dann kurz auf das Thema Casino Apps ein und fügt den Link zum Casino hinzu. Allerdings als DoFollow, das bedeutet, dass der Link hochwertig ist und Google akzeptiert das.

Google kann aber sehr schnell merken, dass es da mit unrechten Dingen zugeht. Also hat Google die Möglichkeit dich als Seitenbetreiber zu bestrafen indem du deine Google Rankings verlierst! Deine Seite ist ab diesem Tag nichts mehr Wert und lediglich “Spam”.

Wie so eine E-Mail zum Blog-Marketing aussehen kann, zeige ich dir hier:

Dieser Herr möchte einen Artikelplatz kaufen

Deine Seite erscheint in einer großen Datenbank

Solltest du Interesse daran haben, einen solchen Artikel auf deiner Seite zu platzieren, dann musst du auch direkt einen Preis nennen. Zusätzlich geht der Marketer auf Nummer sicher und möchte natürlich, dass der Artikel nicht als “Werbung” (Sponsored Post) erscheint. Der Artikel sollte wie ein gewöhnlicher Artikel auf deinem Blog aufgebaut sein.

Sofern du nun also akzeptierst und deine Konditionen nennst, wird deine Seite gespeichert. Derjenige nutzt zusätzlich Blog-Marketing-Plattformen wie Rankseller um deinen Blog einer weiteren Reichweite zu präsentieren.

Kunden (oftmals Casino-Betreiber) suchen sich hierbei was aus und der jeweilige Marketer wird dich dann umgehend kontaktieren mit einem passenden Artikel.

Ein Artikelplatz wird zum Beispiel für 250 Euro auf der Plattform angeboten. Deine Vergütung beträgt dann aber nur 75 Euro (zum Beispiel). So geht es dann jeden Tag weiter mit unzähligen Blogs.

Der Marketer verdient eine Menge Geld, während du deinem Blog schadest für ein wenig Trinkgeld.

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