Tote nach Konsum von E-Zigaretten Liquid in den USA

E-Zigarette

Ärzte in den USA rätseln noch immer wegen ungeklärten Lungenerkrankungen. Die jeweiligen Betroffenen haben zuvor über Monate oder Jahre hinweg eine E-Zigarette benutzt. Experten sind sich einig, dass Dampfer unbedingt auch in Europa abstand nehmen sollten von selbst gemixten Liquids.

US-Behörden haben nun bereits fünf Todesfälle zu beklagen im Zusammenhang mit E-Zigarettem. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hierzulande sieht aber kein großes Problem, denn diese Lungenerkrankungen gab es bisher nur in den USA. Zudem wird in Deutschland kein Produkt mit etwaigen Substanzen verkauft.

Eigene Gemische schuld an Lungenerkrankungen?

BfR-Experte für Tabakprodukte und E-Zigaretten Frank Henkler-Stephani, warnt jedoch auch Nutzer in Deutschland, dass eigene Mischungen ein Risiko bergen. Es sollten lediglich Liquids konsumiert werden, die aus dem Fachhandel stammen und für E-Zigaretten bestimmt sind und den Qualitätsstandards der EU entsprechen.

Eine eigene Mischung ist vor allem gefährlich, wenn nicht bekannt ist, woher die Substanzen kommen, zu welchen Reinheitsgrad und für welche Anwendungsgebiete die Substanzen ursprünglich vorgesehen waren. Das gilt auch für Aromen, die nicht speziell dafür hergestellt worden sind.

Gibt es eine Gefahr durch Vitamin-E-Azetat?

Vitamin-E-Azetat steht in den USA in Verdacht, dass hierdurch Symptome ausgelöst werden. In Deutschland wurde der Stoff aufgrund der Eu-Gesetzgebung bereits verboten. Das Verbot bezieht sich aber nur auf Tabakprodukte und nicht auf nikotinhaltige Flüssigkeiten. Das ist eine gefährliche Gesetzeslücke, wie Henkler-Stephani festgestellt hat. E-Zigaretten Liquids sind bis heute noch nicht ausreichend reguliert.

Sind E-Zigaretten gesünder als Zigaretten?

E-Zigaretten wurden vor allem in sozialen Netzwerken als gesund propagiert. Das stimmt aber nicht wirklich. E-Zigaretten sind gesünder als Zigaretten, aber nicht per sé gesundheitsfördernd. 

Der Konsum von E-Zigaretten darf also nicht vollends verharmlost werden. Insbesondere nikotinhaltige Liquids können aufgrund des Nikotins weiterhin süchtig machen. Gefährlich ist außerdem, dass E-Zigaretten als Lifestyle-Produkt gesehen werden. 

Durch den Konsum können Atemwegsreizungen auftreten und Allergien können gefördert werden. Zudem gibt es keine Studien über Langzeitfolgen. Es ist davon auszugehen, dass es durchaus bei der Erhitzung der Flüssigkeiten zu Schadstoffen kommt, die sich nachteilig auswirken.

Einige Verdampfer werden auch nicht regelmäßig gewechselt, wodurch sich Chemikalien wie Formaldehy, Acrolein und Acetaldehyd anstauen und sich hierdurch eben auch freisetzen. Forscher gehen auch davon aus, dass durch diese Produkte mehr Jugendliche Nikotinabhängig werden. 

Jedoch ist das Produkt im Gesamten eine gute Alternative für Raucher von Tabakprodukten. Unterm Strich besitzt ein Liquid immerhin nicht so viele Schadstoffe, wie es bei einer Zigarette der Fall ist. Wer mit einer E-Shisha anfangen möchte, sollte unbedingt die Liquids aus dem Fachhandel (http://www.legale-mischung.net/de/) beziehen und auf Produkte ohne Nikotin Wert legen.

Was ist Nikotin?

Nikotin entsteht in der Wurzel von Tabakpflanzen. Es wandert von dort aus in die Blätter, damit sich die Pflanze selbstständig vor Fressfeinden schützen kann. Der Stoff ist ein Nervengift, welches auch als Insektenvernichtungsmittel eingesetzt wird.

Weiterhin ist diese Substanz äußerst giftig. Bei einer hohen Dosis, die leicht erreicht werden kann, könnte es sogar zu Vergiftungserscheinungen kommen. Bei Kleinkindern könnte bereits eine kleine Menge an E-Liquids zum Tode führen.

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