Einen eigenen Onlineshop erstellen: Darauf sollte geachtet werden

E-Commerce

Um sich zum Beispiel ein zweites Standbein aufzubauen, kann ein Onlineshop durchaus ein lukratives Nebeneinkommen darstellen. Bevor es allerdings losgeht, sollte abgeklärt werden, wie der Onlineshop erstellt werden soll. Es gibt auf dem Markt etliche Shopsysteme und diverse Zahlungsarten, die je nach Markt von großer Bedeutung sind.

Definition und Erklärung

Was ist E Commerce? Hierunter werden Kaufvorgänge verstanden, welche elektronisch geschehen. Ein Onlineshop ist dabei der zentrale Mittelpunkt, weil der Kunde sich auf dieser Plattform einen Überblick verschaffen kann und das jeweilige Produkt bestellen und direkt bezahlen kann. Ein digitales Produkt kann außerdem direkt per Mail oder durch einen Downloadlink versendet werden.

Das Warenwirtschaftssystem ist von Vorteil, da die Zahlen hierbei umfangreicher sind. Der Lagerbestand kann direkt eingesehen werden und sogar mit einem lokalen Geschäft abgeglichen werden. Die Möglichkeiten hierbei sind endlos. Zusätzlich besteht die Möglichkeit über ein CRM-System mit dem Kunden in Kontakt zu bleiben. Die nötigen Informationen werden im System festgehalten.

Einen Onlineshop mit Software starten

Ein Onlineshop sollte die Möglichkeit haben, diesen zu skalieren. Bei einem Baukastensystem gibt es diese Möglichkeit nicht. Von Beginn an sollte auf eine geeignete Software gesetzt werden. Die Startkosten sind eventuell etwas höher als bei einem monatlichen Abo eines Baukastensystems, aber die Vorteile überwiegen.

Es gibt etliche Möglichkeiten Anpassungen am Design oder in der Funktionalität vorzunehmen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit einige Zahlungsverfahren zu integrieren, die sonst eventuell nicht möglich wären. Zudem kann über eine Schnittstelle das System mit einer WaWi-Software ergänzt werden. Sofern außerdem ein lokaler Shop besteht, könnte auch das verbunden werden.

Wonach sollte eine Shop-Lösung ausgewählt werden?

Zuerst sollte sich die Frage gestellt werden, was denn überhaupt mit dem Shop erreicht werden soll. Daraus basieren gibt es weitere Fragen, um die eCommerce Software zu ermitteln:

  • Muss eine Anbindung an ein Warenwirtschaftssystem bestehen?
  • Gibt es einen lokalen Laden oder ist dieser geplant?
  • Welche Zahlungsmethoden sollen angeboten werden?
  • Werden Anbindungen an eBay, Amazon oder Preissuchmaschinen benötigt?

Nun können diese Bedürfnisse anhand der auf dem Markt bestehenden Lösungen abgeglichen werden. Es gibt sowohl kommerzielle Lösungen als auch Lösungen auf Open-Source, welche kostenfrei und ohne Lizenzkosten betrieben werden können.

Die bekanntesten Lösungen überhaupt sind Shopware, Gambio, xt:Commerce, Magento, Oxid eShop und WooCommerce. Jede Software hat seinen eigenen Leistungsumfang und auch seinen Preis. Bei den Open-Source-Lösungen ist der Shop an sich kostenfrei, aber weitere Funktionen müssen bezahlt werden.

Welche Zahlungsmethoden müssen integriert werden?

Die Zahlungsmethode hat einen großen Einfluss auf den Umsatz. Eine Studie von Sage Pay brachte zum Vorschein, dass 72 Prozent aller Bestellungen abgebrochen werden, wenn die bevorzugte Methode zur Bezahlung nicht gelistet ist. Auf dem deutschen Markt sind insbesondere diese Methoden gefragt:

  • PayPal
  • Lastschrift
  • Kauf auf Rechnung
  • Kreditkarte

Allerdings sind Apple Pay und SOFORT ebenfalls sehr beliebt und werden immer stärker nachgefragt. Selbst über den Bitcoin zahlen immer mehr Menschen. Damit wirklich alle Methoden abgedeckt werden können, empfiehlt sich ein Dienstleister wie zum Beispiel Mollie.

Welches Shopsystem ist besonders flexibel?

Mit WordPress kam ein sehr flexibles Open-Source-System auf den Markt. Es hat seit längerem nicht mehr nur die Funktion, einen eigenen Blog zu starten, sondern eben auch einen Onlineshop. Das funktioniert über das kostenfreie Plugin WooCommerce, allerdings sollte für den deutschen Markt auch das Plugin Germanized installiert werden, sodass rechtliche Konfigurationen bereits abgeschlossen sind.

WordPress-/WooCommerce Lösung

WordPress mit WooCommerce ist äußerst einfach, allerdings kann es für Laien durchaus eine Herausforderung sein. Generell sollte abgewägt werden, ob der Zeitaufwand ausgelagert werden sollte. Im alltäglichen Betriebsablauf gibt es stets neue Aufgaben, worum man sich kümmern sollte.

WooCommerce hat den Vorteil, dass direkt auch ein Blog gestartet werden kann. Das unterstützt das Konzept des Content-Marketings. Zudem gibt es auf dem Markt zahlreiche Designs, die für das eigene Vorhaben umgestaltet werden können. Durch Plugins können Besucher und Kaufvorgänge analysiert werden.

Eine eCommerce Agentur sorgt aber nicht nur für die Installation, sondern auch für die Gestaltung, verkaufsfördernde Texte, Konfiguration von Schnittstellen und auch um das entsprechende Online-Marketing. Eine spezielle WooCommerce Agentur bietet zudem einen perfekten Partner für die Abwicklung von A-Z.

Eine Firma sollte heutzutage durchaus einen eigenen Shop besitzen, denn die Kunden ziehen einen eCommerce Shop heutzutage vor. Der Verkauf muss dabei nicht ausschließlich über den Endverbraucher (B2C eCommerce) erfolgen, sondern auch an andere Firmen (B2B eCommerce). Dabei besteht die Möglichkeit, die jeweilige Kaufgruppen zu teilen.

Es ist also durchaus nicht einfach, eine eigene Commerce GmbH aufzubauen oder in einer bereits bestendenden Firma den Shop optimal zu integrieren. Es gibt dabei immer Hürden. Eine professionelle E-Commerce Agentur & Beratung sollte vorgezogen werden.

Nötige Schritte zur eigenen E Commerce Plattform

Damit das Vorhaben erfolgreich umgesetzt werden kann, wird ein eCommerce Consultant vorausgesetzt. Dieser kann dabei helfen, den Aufbau nach den eigenen Wünschen geschehen zu lassen. Sollte ein Shop aber auf eigene Faust gelöst werden, dann gibt es auf YouTube zahlreiche Videos hierzu. Dennoch ist es empfehlenswert, zumindest eine Beratungsstunde zu buchen.

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