Steuersoftware Vergleich: Für wen eignen sich die Programme?

Steuersoftware Vergleich

Die Steuererklärung ist eine der lästigsten Pflichten, die sich zum Jahresende ergeben. Steuersoftware soll aber am Computer (oder auch am Smartphone) helfen, diese Aufgabe zu bewältigen. Doch für wen eignen sich die Programme überhaupt?

Wer kein Behördendeutsch spricht, wird sich oftmals fragen, was denn mit all den Fragen in den Formularen gemeint ist. Allerdings ergeben sich dadurch zahlreiche Vorteile, denn immerhin gibt es unter Umständen Geld vom Staat zurück. Die Software soll dabei unterstützen.

Für wen ist eine Steuersoftware geeignet?

Eine Steuersoftware ist für jeden sinnvoll, der sich nicht mit all den Formularen auseinandersetzen will. Es ist an sich auch eine Zeitersparnis, wenn genau diese Formulare nicht genutzt werden. Die Steuerprogramme unterstützen den Anwender auch dabei, die Fragen zu erläutern und diese wahrheitsgemäß auszufüllen. 

Prinzipiell werden aber auch Vorkenntnisse benötigt, denn so verfügt man auch über das wissen, welche Quittungen zum Beispiel für den Posten Werbungskosten gesammelt werden sollen. So kann das maximale Ergebnis erreicht werden.

Gibt es Unterschiede bei den einzelnen Steuerprogrammen?

Aus einem fachkundigen Portal für den Steuersoftware Vergleich geht hervor, dass die Unterschiede zwischen den einzelnen Programmen für die Steuer eher gering sind. Durchaus gibt es aber Programme mit einem größeren Leistungsumfang, so wie es beim WISO Steuer:Sparbuch der Fall ist, dieses wurde nämlich als Testsieger ernannt. Wir empfehlen aber, das Portal zu besuchen und sich die Erfahrungswerte durchzulesen.

Es gibt auch Steuerprogramme auf dem Markt, welche zwar mit einem günstigen Preis attraktiv erscheinen, aber auch hinsichtlich der Funktionen nur wenig leisten. Hinzu gibt es auch negative Punkte bei der Benutzerfreundlichkeit. Eine alternative wäre gegebenenfalls eine webbasierte Lösung, hierauf geht das Portal auch ein.

Folgende Vorteile ergeben sich aber bei jeder Steuersoftware:

  • Bei Papierformularen muss sich wissen angeeignet werden, dies entfällt bei Software.
  • Steuerprogramme geben Hilfestellung (Erläuterungen zu jeder Frage).
  • Assistent hilft, komplexe Sachverhalte unkompliziert darzustellen.
  • Automatische Kontrolle kann auf (mögliche) Fehler hinweisen.

Was kostet eine Steuersoftware für den Privatgebrauch?

Die Kosten für eine Steuersoftware für Privatpersonen liegt zwischen 15 und 40 Euro, wobei die günstigeren Programme eher etwas für einfache Steuerfälle von Arbeitnehmern gedacht sind. Bei den hochwertigen Programmen kann so ziemlich jeder seine Steuererklärung anfertigen. 

Gelockt wird außerdem mit einem Nachschlagewerk, wodurch sich beiläufig auch wissen angeeignet wird und viele verschiedene Zusatzfunktionen. Die Programme sind aber auch nicht lebenslang gültig – sie müssen jährlich mit einer neuen Lizenz erweitert werden. 

Allerdings kann die Steuersoftware auch von der Steuer abgesetzt werden, die Grenze liegt bei 100 Euro. 

Für wen würde auch Elster ausreichen?

Die Software ELSTER ist für jeden geeignet, der sich zutraut, die Steuerformulare selbst auszufüllen mit Kenntnissen darüber, welche Ausgaben abgesetzt werden können. Elster ist übrigens die Abkürzung für „elektronische Steuererklärung“ und bildet die offizielle Steuersoftware der Finanzämter in Deutschland. Die Software ist frei von Hilfestellungen, daher ist sie für den Laien ungeeignet. 

Gibt es auch Grenzen bei der Software?

Die Software kann alles übernehmen, aber sie kann nicht dabei helfen, dass Quittungen und Dokumente zusammengesucht werden müssen. Zusätzlich kann es auch bei komplizierten Fällen dazuführen, dass die Software nicht mehr ausreicht und ein Steuerberater hinzugezogen werden sollte.

Ein komplizierter Fall wäre zum Beispiel, wenn es im Jahr mehrfach zu einem Wechsel im Arbeitsverhältnis gekommen ist, die Versteuerung einer Abfindung oder auch Erträge aus einer selbstständigen Arbeit können kompliziert werden. Selbiges gilt auch, wenn mit Online Casinos Profite erzielt worden sind oder auch mit Kryptowährungen.

Neben einem Steuerberater gibt es aber auch die Lohnsteuerhilfe, dabei handelt es sich um Vereine, welche in fast jedem Ort ansässig sind. Eine Prüfung kann aber nie schaden, denn womöglich lässt sich bei gewissen Positionen noch ein größerer Ertrag vom Finanzamt zurückholen.

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