Schädlingsbekämpfung im Haus: Das hilft!

Maus

Schädlinge sind im Haus selbstverständlich unerwünscht, denn sie befallen die Lebensmittelvorräte und richten diverse Fraßschäden an. Zu den sogenannten Vorratsschädlingen zählen unter anderem Mehlkäfer, Getreidemotten, Schaben und Brotkäfer. Ebenfalls im Haus unerwünscht sind Silberfische, welche allerdings nicht zu den Vorratsschädlingen zählen, jedoch zumeist im Badezimmer vorzufinden sind. Diese Art wird auch als „Lästlinge“ bezeichnet.

Eine weitere Art sind die sogenannten Hygieneschädlinge, hierunter zählen Kopfläuse und Flöhe, diese können mit ihren Stichen auch Krankheiten übertragen und befallen nicht nur Menschen, sondern überwiegend auch die Haustiere. In der Regel ist ein Befall nur zu bewältigen, wenn über mehrere Wochen hinweg ein Flohmittel angewendet wird.

Andere Hygieneschädlinge wie etwa Milben sind so weit unbedenklich, allerdings können sie gesundheitliche Probleme auslösen, darunter zählen auch Allergien (Hausstauballergie). Es ist im eigenen Interesse, diese Schädlinge zu vermeiden.

Schädlinge im Haus vorbeugen

Um sich Arbeit mit Schädlingen im Haus ersparen zu können, gibt es diverse Tipps und Tricks. Die Vorbeugung kann davor schützen, weitere Maßnahmen ergreifen zu müssen.

Lüften gegen Feuchtigkeit und Wärme

Alle Schädlinge lieben in der Regel die Feuchtigkeit und Wärme, aus diesem Grund sollte Küche, Badezimmer und Schlafzimmer (sowie mögliche Speisekammer oder Vorratsschränke) regelmäßig gelüftet werden. Milben, Käfer und Motten vertragen keine Zugluft und werden dadurch ebenfalls beseitigt.

Löcher und Ritzen verschließen

Schädlinge, Lästlinge und Materialschädlinge suchen sich zumeist durch Löcher und Ritzen ein Weg ins Haus, damit dies künftig vermieden wird, muss mit Spachtelmasse und Fugenkitt gearbeitet werden. Zudem gilt es Elemente wie Schrankpapier zu vermeiden, denn darunter ergibt sich ein hervorragender Platz für einen Rückzugsort.

Schädlinge schnell loswerden

Oftmals lässt es sich allerdings nicht vermeiden, dann geht es darum, dass die Schädlinge schnell bekämpft werden. Hierfür gibt es ebenfalls eine ganze Reihe von Tipps und Tricks.

Schädlinge natürlich beseitigen

In den eigenen vier Wänden möchte niemand Gift anwenden oder Mittel, welche potenziell auch die Umwelt schädigen können. Entsprechend hoch ist das Interesse daran, die Schädlinge mit natürlichen Mitteln zu beseitigen. Hieraus ergibt sich sogar ein wesentlicher Vorteil, denn diese Mittel wirken auf alle Generationen von Schädlingen, während chemische Mittel oftmals nicht gegen alle Ungeziefer wirken. Dennoch gibt es entsprechende Spezialprodukte, welche die Arbeit vereinfachen.

Eine effektive Methode ist die Silberfisch Falle, diese Fallen funktionieren über giftfreie Inhaltsstoffe und wirken bis zu vier Wochen. Brotkäfer bekämpfen funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip. Mit dieser Falle werden ebenfalls Gerüche ausgegeben, welche ein Mensch jedoch nicht wahrnehmen kann. Die krabbelnden Schädlinge aus der Küche werden hiermit zuverlässig beseitigt.

Wann ist eine chemische Bekämpfung notwendig?

Eine chemische Bekämpfung könnte aber dennoch sinnvoll sein, nämlich immer dann, wenn sich im Haus Schädlinge wie Kakerlaken, Ratten und Ameisen befinden. Diese stellen unter Umständen nämlich eine Gefahr für die Gesundheit dar, da diese Krankheitserreger übertragen können. 

Allerdings sind chemische Produkte eine Gefahr für die Gesundheit aller im Haushalt lebenden Personen, da diese Mittel auch eingeatmet werden können. Unter Umständen ist gar ein Kammerjäger notwendig, um die Schädlingsbekämpfung vollziehen zu können.

Der Dienstleister wird in diesen Fällen aufklären. Es ist jedoch nicht so, dass der Dienstleister sofort das ganze Haus mit einer Ladung Gift vollpumpt – dies ist eine Erfindung aus Filmen und Serien, die Arbeit eines Kammerjägers ist weitaus umfangreicher.

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