Schlafqualität verbessern: Gibt es einen guten Schlaf?

Guten schlaf

Mit der Schlafqualität entscheidet sich für einen Menschen vieles, davon hängt nämlich nicht nur der Einstieg in den Tag ab, sondern auch die physische und psychische Gesundheit. Der „gute Schlaf“ ist jedoch nie ein Zufall, denn Studien zeigen klar, dass sich der Schlaf verbessern lässt, wenn Schlafgewohnheiten überdacht werden.

Die Schlafhygiene anpassen

Der Begriff Schlafhygiene ist etwas irreführend, es beschreibt aber all die Tätigkeiten, die über den Tag hinweg unternommen werden können, um in der Nacht tiefer schlafen zu können. Damit es zu einem besseren Schlaf kommen kann, gibt es für viele Menschen allerdings erhebliche Änderungen in den Gewohnheiten.

Alkohol, Zigaretten (genauer gesagt generell Nikotin), Tee und andere diverse anregenden Mittel, worunter auch Kaffee zählt, können den Schlaf verschlechtern. Entsprechend sollte darauf zwei bis vier Stunden vor dem Schlafengehen hierauf unbedingt verzichtet werden. In dieser Zeit, mindestens jedoch eine Stunde vor der Schlafenszeit, sollte auch das Licht gedämmt werden, auf blaues Licht sollte generell verzichtet werden (bedeutet: keine Nutzung von Fernsehen, Smartphone oder Tablet).

Ebenso wichtig ist auch die richtige Zimmertemperatur, denn ist es zu kalt oder zu warm, wird auch dies den Schlaf stören. Die optimale Temperatur im Schlafzimmer liegt laut Forschern bei 18 Grad. Die Schlafumgebung sollte dunkel und ruhig sein, es bietet sich hier ein minimalistisches Schlafzimmer an ohne weitere Gegenstände oder Möbel.

Schlaf unterstützen durch Zusatzprodukte

Um natürlich besser schlafen zu können, bieten sich auch Zusatzprodukte an. Das können etwa Tropfen sein, bestehend aus dem Schlafhormon Melatonin, GABA (Gamma-Aminobuttersäure), Lavendel und vielen weiteren natürlichen Inhaltsstoffen. Das bietet sich primär für jene an, die sich sehr schwer damit tun einzuschlafen.

Insbesondere das Schlafhormon Melatonin müsste unter Umständen vorwiegend im Alter supplementiert werden, denn mit dem Alter lässt die Produktion des Hormons nach. Es gibt entsprechend dieses natürlichen Schlafhormons als Zusatz in diversen Produkten, aber auch einzeln zu kaufen. Meistens ist eine Kombination aus Vitamin B6 (Anti-Stress-Vitamin), GABA und Melatonin vielversprechend.

Für viele Menschen gibt es am Abend eine Routine bezüglich der Nahrungsergänzung. Nac kaufen ist dabei ebenso beliebt, wie die Wahl eines Supplements für den Schlaf. „NAC“ ist dabei ein Nahrungsergänzungsmittel, welches etwa bei brüchigen Haaren, Nägel oder rissigen und spröden Haut helfen soll.

Zur Ruhe kommen

Der Schlaf wird allerdings auch durch Lärm gestört, insbesondere entlang viel befahrenen Straßen zu wohnen, kann hier nachteilig sein. Die Fenster sollten geschlossen werden und es sollten Ohrstöpsel genutzt werden, so kann der Geräuschpegel reduziert werden. Lärm kann den Blutdruck und Puls sowie auch die Atemfrequenz maßgeblich beeinflussen, somit kann entweder gar nicht geschlafen werden oder miserabel.

Lärm ist allerdings auch schon vor dem Zubettgehen zu vermeiden, denn Lärm (etwa durch Computerspiele oder einem Konzert) kann auch aufputschend wirken, somit kann es Minuten und Stunden dauern, bis die Müdigkeit überhaupt erst einsetzt. Ebenso kann das auch dazu anregen, dass die Gedanken kreisen – dadurch kann Stress entstehen. Ein bis zwei Stunden vor dem Zubettgehen sollte also eher ein Buch gelesen werden, anstatt ein Film zu sehen oder am Computer zu spielen.

Mittagsschlaf ist zu vermeiden

Der Mittagsschlaf kann zu mehr Energie führen, aber zumeist tut er genau das gegenteilige: vom Schlafen am Abend abhalten. Wer regelmäßig einen Mittagsschlaf abhält, kann nachts also häufig gar nicht schlafen. Die Alternative ist, dass vielmehr ein Powernap von circa 10 Minuten gehalten wird. Das verleiht sogar noch mehr Energie als es ein längerer Schlaf tun würde.

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