Ethereum Prognose: Darum sollte man bei dieser Kryptowährung aufpassen

Ethereum

Neben dem Bitcoin ist keine andere Kryptowährung beliebter und vielsprechender als Ether (der Token der Ethereum-Plattform). Seit Anfang 2017 gab es eine Rekordmeldung nach der anderen – der Kurs des ETH ist um 3.995% gestiegen und übertrafen damit jede Prognose. Für die Kursprognose 2018 bleiben Analysten aber zurückhaltend.

Ethereum (bzw. Ether) ist genau bei dem Punkt angelangt, wo auch damals der Bitcoin war. Jeder hat damals gezögert und hat darauf gewartet, dass die „Blase“ platzt. Die BTC-Preise im Vergleich zum Jahr 2009 sind beinahe schwindelerregend.

Diese Faktoren sprechen für einen Ethereum-Kursanstieg

Die Prognosen dürfen nicht aus der Luft gegriffen werden, daher schauen wir uns die Faktoren an, die für einen Kursanstieg jenseits der 1.000 US-Dollar Grenze sprechen.

  • Anstieg von anfänglichen Münzangeboten (ICOs) basierend auf Ethereum
  • Entwicklung von Apps basierend auf der Plattform
  • Führend im Bereich Smart Contracts
  • Erhöhung der Transaktionsvolumen
  • Erhöhung der Transaktionsgeschwindigkeit

Bei den letzten zwei Punkten (Transaktionsvolumen und Transaktionsgeschwindigkeit) sprechen wir bereits vom kommenden Ethereum Caspar-Update. Aktuell (März 2018) hat Ethereum das Problem, dass die Entwickler von Ethereum aufgrund der Überfüllung des Netzwerks abwandern.

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Renditen seit Jahresbeginn 2017

Schauen wir uns auch die Renditen an seit Jahresbeginn 2017 um zu verstehen, wie lukrativ überhaupt der Markt ist. Dafür haben wir als Quelle CoinMarketCap und Google Finance benutzt.

Immobilien (Global): 3,2%
Aktien (Global): 14,7%
Gold: 7,7%
Bitcoin: 150,6%
Alle digitalen Assets: 445,0%

Dazu kommt, dass Kryptowährungen von keiner Notenbank oder von einem Staat reguliert werden. Sie sind in der Regel dezentral.

Ethereum-Kursprognose: Darum könnte es zu Verlusten kommen

Ethereum ist nicht das Non-Plus-Ultra. Ethereum hat aktuell mit Skalierungsproblemen zu kämpfen, ähnlich wie beim Bitcoin und anderen Coins. Deshalb wechseln viele Entwickler auf andere Blockchains (z.B. Stellar).

Bei Ethereum ist es aktuell so, dass die Blockchain verstopft und damit die Transaktionsgebühren steigen. Bei Ethereum arbeitet man aktuell an dem Caspar-Update, das wird beide Probleme beheben, aber wann es endlich soweit ist, kann niemand sagen.

Zur Zeit sprechen wir von einem Anstieg der Transaktionsgebühren zum zweiten Quartal um etwa 918%. Es ist wie gesagt nicht das erstmal und auch nicht das letzte Mal, dass ein Coin mit Skalierungsproblemen zu kämpfen hat.

Ethereum-Roadmap: Das sagt die Zukunft

Auf der Roadmap 2018 von Ethereum finden wir einige Anhaltspunkte, wohin der Wind weht.

Der Wechsel zum partiellen hybriden POW und POS 1/100 Block soll in der zweiten Phase von Metropolis, namens Konstantinopel, Ende 2018 stattfinden.

Das von Joseph Löffler und Vitalik Buterin mitentwickelte Blitznetzwerk namens Plasma Papier zeigt Einblicke, wie Ethereum ohne Skalierungsprobleme aussehen könnte.

Fazit – Soll ich in Ethereum investieren?

Die Entscheidung kann ich niemanden abnehmen. Wenn ihr ein gutes Gefühl habt, dann könnt ihr auf den Anstieg des Coins wetten. Es klingt auf jeden Fall vielsprechend: Sobald die Skalierungsprobleme behoben sind, könnte es wieder aufwärts gehen. Andererseits hat Ethereum in dieser Zeit schon einige Nutzer und Entwickler verloren.

Interessiert an weiteren Prognosen zu Kryptowährungen? Wir wollen demnächst zu weiteren Kryptowährungen Prognosen veröffentlichen. Ein Blick in unsere TRON Prognose lohnt sich.

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