Vom Produkt im Supermarkt zum Bordstein zurück

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Lust auf etwas Storytelling? Vielleicht hast Du als Stammleser bereits mitbekommen, dass ich nicht nur den Blog führe, sondern auch anderweitig viel beschäftigt bin. Vor zwei Jahren wollte ich unbedingt neue Einnahmequellen erschließen. Dabei habe ich als 20-jähriger das unglaubliche geschafft: Ich habe mein erstes Produkt in einen REWE-Supermarkt bekommen. Nun, der Titel lautet aber „Vom Produkt im Supermarkt zum Bordstein zurück“. Das lässt nichts gutes erahnen.

Kurz nochmal zu mir. Ich beschäftige mich mit Online Marketing, betreue mittlerweile viele große Firmen und die Ausarbeitung von Strategien ist eine große Leidenschaft von mir. Ebenso erstelle ich gerne Bücher, die sich auf Amazon übrigens auch sehr gut verkauft haben. Mein bekanntestes Buch (Affiliate-Link) handelt über Dropshipping, ein anderes über den Cannabis-Wirkstoff CBD.

Ich war auch schon im Jahr 2017 ein großer Fan des Wirkstoffes. Ich habe darin bereits eine große Zukunft gesehen. Heutzutage ist CBD allgegenwärtig. Mittlerweile gibt es den Wirkstoff sogar in Kaugummi-Variante. Wirklich unglaublich! Die Produktion damals war aber sehr teuer und ich habe einfach keinen geeigneten Hersteller gefunden. So konzentrierte ich mich für den Cashflow erstmal auf Supplements. Dazu habe ich einen Partner benötigt.

Warum nur mit Experten eine Firma gegründet werden sollte

Nun habe ich nach einem Partner Ausschau gehalten, der mich hierbei unterstützt. Aus der Schulzeit habe ich noch jemanden gekannt und wir waren auch gut befreundet. Die Gründung ist erfolgt und damit kamen auch die Probleme auf. Es ist denkbar ungeeignet, wenn der Partner einen Höhenflug bekommt, nur weil eine Kapitalgesellschaft gegründet wird, oder?

Schlussendlich war die Aufteilung so, dass er den Verkauf und Vertrieb übernimmt und ich eben den Online-Shop und alles rechtliche und Kontakt zum Hersteller pflege. Anfangs hat das meiner Meinung nach auch gut geklappt, bis ich dann festgestellt habe, dass einfach keine Umsätze generiert werden. Jetzt wurde mein Fehler sichtbar: Ich habe mich auf jemanden verlassen. Ein ganz grober Fehler.

Ich habe schließlich alles übernommen und einen Deal mit einem REWE-Supermarkt ausgehandelt. Wir sind dort erschienen und dabei wurde erneut eine klare Baustelle sichtbar: Mein Partner hatte keine Ahnung. Die Produkte kamen jedoch trotzdem in den Supermarkt. Sie haben sich auch gut verkauft. Firmentechnisch jedoch sah alles nicht so rosig aus.

Warum ich die alleinige Verantwortung trage

Kurzum: Diese Idee habe ich komplett zerstört. Durch meine Entscheidung, einen falschen Partner einzusetzen, habe ich die Firma eigentlich schon zerstört, bevor sie überhaupt gegründet war. Anfangs habe ich die Schuld nie bei mir gesucht und das war ebenfalls ein großer Fehler. Die Energie hätte ich mir ersparen können.

Daher lebe mittlerweile nach einem Motto:

Wir sind verantwortlich für das, was wir tun, aber auch für das, was wir nicht tun.

Wer danach lebt, wird es deutlich einfacher haben.

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